Händlerimport oder Selbstimport?

Kurz beantwortet: Der Selbstimport spart je nach Anbieter 1'000–2'000 CHF Dienstleistungskosten, kostet aber 2–4 Arbeitstage Aufwand (Abholung, Ausfuhr, Verzollung, MFK) und birgt Risiken bei Papieren, MwSt-Erstattung und Mängeln. Der Händlerimport lohnt sich für alle, die Zeit sparen und Risiken auslagern wollen – bei teureren Fahrzeugen relativiert sich der Aufpreis.

Händlerimport oder Selbstimport – der Vergleich beim Autoimport in die Schweiz

Direkter Vergleich

KriteriumSelbstimportImport mit Finsler Customs
Zeitaufwand2–4 Arbeitstage (Fahrt, Zoll, Ämter)praktisch keiner
Dienstleistungskosten0 CHFje nach Paket, transparent offeriert
MwSt-Rückerstattung DEselbst organisieren (Risiko bei Fehlern)im Prozess integriert
Papier-Risiko (COC, 13.20 A)beim Käuferbeim Dienstleister
TransportAusfuhrkennzeichen oder Anhänger organisiereninklusive
Mängel nach Kaufselbst mit DE-Händler verhandelnBegleitung durch Importeur
MFK-Vorführungselbst (inkl. Terminorganisation)inklusive

Für wen passt der Selbstimport?

Sie haben Zeit, technisches Verständnis, Erfahrung mit Behörden und kaufen ein unkompliziertes Fahrzeug mit vollständigen Papieren in Grenznähe. Dann ist der Selbstimport der günstigste Weg – die Zollabwicklung können Sie trotzdem als Einzelleistung auslagern (Sie fahren zur Grenze, wir übernehmen die Formalitäten).

Für wen passt der Full-Service-Import?

Sie wollen ein bestimmtes Fahrzeug zum besten Preis, aber weder Urlaubstage noch Papierkrieg investieren – oder es geht um ein teureres Fahrzeug, bei dem Fehler richtig Geld kosten. Dann übernimmt Finsler Customs den kompletten Import inklusive treuhänderischem Einkauf.

Der Mittelweg

Viele Kunden kombinieren: selbst kaufen und fahren, Verzollung und Dokumente auslagern. Das spart den Grossteil der Dienstleistungskosten bei überschaubarem Eigenaufwand.

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